14. März 2011

Graz ist
UNESCO City of Design

Graz hat sich bereits im Vorfeld seiner Ernennung als UNESCO City of Design als moderne Kulturstadt mit hoher Lebensqualität positioniert und mit der Forcierung zahlreicher kultureller Aktivitäten und Institutionen schließlich im Jahre 2003 erfolgreich als Kulturhauptstadt Europas präsentiert. Die Bewerbung der Stadt Graz als UNESCO Creative City war daher eine logische Folge dieser Entwicklung, mit dem Ziel, sich weiterhin als ein „kreatives Zentrum Europas“ im internationalen Wettbewerb der Städte und Regionen zu profilieren. Die darauf folgende Kampagne „City of Design zu sein heißt, ...“ kommuniziert die komplexen Aspekte von Design auf einfache und leicht verständliche Weise, indem sie aufklärt, informiert, anregt und begeistert. Ihre Besonderheit – und das unterscheidet sie von klassischen Kampagnen – ist die aktive Einbindung von Akteuren, die sich konstruktiv mit dem Designbegriff auseinandersetzen und für Graz zurechtrücken.

09. März - 01. Mai 2011

Every Body is a Universe

Ausstellung

Für das Grazer Designduo White Elephant – Tobias Kestel und Florian Puschmann – ist Werkstoff nicht gleich Werkstoff. Sie fühlen sich vielmehr dem Wesen des Materials verpflichtet und sind auf der permanenten Suche nach dessen verborgenen Qualitäten. Dies setzt umfangreiche Recherchen über Beschaffenheit, Form und Funktion des Arbeitsmaterials voraus, aber auch darüber, was die Grenzen der Leistung und Verarbeitbarkeit anbelangt. In der Werkschau werden Studienobjekte, Möbel, Leuchten, technische Produkte sowie experimentelle Projekte der letzten Jahre gezeigt. Zu sehen sind dabei nicht nur die Stücke selbst, sondern auch der Gestaltungsprozess und die dahinter stehenden Überlegungen. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die Geschichte der Objekte. 11.900 Besucherinnen und Besucher haben die Ausstellung gesehen.

20. März 2011

Design von GRA-Z

Stadtmöblierung

Bei „Design von GRA-Z“ von Johanna Prechtl steht Kommunikationsdesign im Vordergrund. Die Möbel selbst sind eine Reduktion auf die simple Form von Buchstaben. Überdimensional dienen sie als Sitz- und Liegeflächen und auch zum Transportieren von Informationen. Genau dieser Aspekt macht das Projekt vielseitig einsetzbar. Je nach Buchstabe kann ein Bezug zur Umgebung geschaffen werden, ergänzt durch Zusatzinformationen, die aufgedruckt werden können.

 

Das erste Stadtmöblierungsprojekt, das „Getier“ von Thomas Perz und Petrus Gartler, ist bereits im September 2010 aufgestellt worden. Es beschreibt die Sitzbank nicht mehr als starren Fremdkörper, sondern als Symbionten mit seiner Umgebung. Es wird formal und funktional der Bezug zu Flora und Fauna gesucht. Die so entstandenen Wesen, die sich durch einen Mechanismus in den Beinen tatsächlich bewegen, sind am Boden angekettet. Dennoch sind sie mobil und können innerhalb des Radius, den die Kettenlänge vorgibt, umgestellt werden.

06. Mai - 05. Juni 2011

Vom 6. Mai bis 5. Juni 2011 steht Design im Zentrum des Interesses der Stadt. Insgesamt werden bei den 51 Veranstaltungen des Designmonat Graz in der UNESCO City of Design 58.000 Besucher gezählt. Auch 2011 ist ein enorm dichtes Programm zu sehen, das die Creative Industries Styria in Zusammenarbeit mit den Designinitiativen und -institutionen sowie Unternehmen aus der Kreativwirtschaft gebündelt hat. So zeigt der Designmonat ein buntes Kaleidoskop kreativer Leistungen und macht das Schaffen der steirischen Kreativwirtschaft sicht- und spürbar. Nach dem Eröffnungstag in Kooperation mit der FH Joanneum samt Party im ehemaligen Taggerwerk folgen intensive 4 Wochen mit vielen Höhepunkten, darunter das Mode- und Designfestival assembly, die Unkonferenz BarCamp zu vier verschiedenen Themen sowie ein Design-Thinking mit dem Thema „Mur als Lebensraum“.

07. Mai 2011

Neueröffnung
des fashionLAB

Das fashionLAB, ein 2010 von der Creative Industries Styria initiiertes Netzwerk in Ladengestalt, setzt auf die lokale und steirische Modeszene. In den Räumen eines ehemaligen Supermarkts findet sich auf 300 Quadratmetern Mode im Avantgarde-Stil: selten und bewusst flüchtig, aber bezahlbar. Im Zuge der Neugestaltung hat das fashionLAB Graz auch eine neue Veranstaltungs-Reihe erarbeitet, bei der die Designer/innen ihr Engagement auch abseits der Modewelt zeigen können. In regelmäßigen Abständen werden dabei aktuelle Themen präsentiert und spannende Verbindungen zum Modebereich hergestellt.

11. Mai - 30. Juni 2011

James Dyson –
Sturm gegen den Stillstand

Ausstellung

Mit der Ausstellung „James Dyson – Sturm gegen den Stillstand“ blickt das designforum Steiermark hinter die Kulissen eines innovativen Technologieunternehmens. Die Schau bietet keine klassische Produktpräsentation, sondern inszeniert die Wege – von der Problemstellung über die ersten gezeichneten Skizzen bis zum serienfähigen Staubsauger, Händetrockner oder Ventilator. Der britische Designer und Entrepreneur James Dyson (*1947) gründete im Jahr 1993 das heute in 50 Länder der Welt exportierende und mittlerweile rund 2.500 Mitarbeiter/innen zählende Technologieunternehmen Dyson Ltd. Seine Innovation – der beutellose Staubsauger ohne Saugkraftverlust – revolutionierte die seit 1901 praktisch unveränderte Staubsaugertechnologie. Seit Kurzem setzt Dyson auch neue Standards in den Produktbereichen Händetrockner und Ventilatoren. Dyson besitzt für mehr als 300 verschiedene Erfindungen fast 1.300 Patente und Patentanmeldungen und hat damit nach Rolls Royce die zweithöchste Anzahl von Patentanmeldungen in Großbritannien registriert.

13. Mai 2011

CODE Graz

Poster-Wettbewerb

Der Posterwettbewerb wird in acht Cities of Design ausgetragen. Teilnahmeberechtigt sind Grafikdesigner, Illustratoren und Fotografen, die in einer City of Design leben oder arbeiten. Insgesamt haben 49 heimische und internationale Kreative ihre Vorstellungen zur City of Design Graz eingereicht. Die maximal zehn besten Entwürfe jeder Stadt werden in eine Ausstellung zusammengefasst. Graz nimmt mit fünf Arbeiten teil, die in Buenos Aires und Montréal gezeigt werden. Die Poster sollen den „genetischen Code“ der Städte erarbeiten und veranschaulichen, was Berlin, Buenos Aires und die anderen Cities of Design einzigartig macht. Der Grafikdesigner Paul Scherübl konnte die Jury in Graz überzeugen. Er ging mit seinem Entwurf als Sieger des Wettbewerbs hervor.

01. Juli - 04. September 2011

Industrial Design Show 2011

Ausstellung

Die Studierenden des Diplom- und Bachelorstudiums Industrial Design an der FH Joanneum geben in der Industrial Design Show 2011 Einblicke in ihre aktuellen Projekt- und Diplomarbeiten. Damit diesen Arbeiten auch mehr Aufmerksamkeit zuteil wird, hat man sich dazu entschlossen, sie nicht nur an der Fachhochschule zu zeigen, sondern im designforum Steiermark im Kunsthaus Graz. Die Leistungsschau zeigt Design-Impulse in Form von Skizzen, Modellen und Animationen aus den Bereichen Produkt und Transport. Die Themen reichen von ästhetisch ambitionierten „Speedformen“ über originelle Verpackungen für Olivenöl bis zum luxuriösen Luftschiff für zwei Personen. Das Projektthema „Individual Urban Mobility“ wurde von Magna Steyr in Graz vorgegeben. Der Studiengang Industrial Design der FH Joanneum veranstaltet seine jährliche Degree Show erstmals in Kooperation mit dem designforum Steiermark im Kunsthaus. Knapp 13.000 Besucherinnen und Besucher haben die Ausstellung gesehen.

12. September - 30. Oktober 2011

In Touch with
the Product Line

Ausstellung

Die Werkschau im designforum Steiermark zeigt das vielfältige Portfolio von Edelweiss Industrial Design. Präsentiert werden Outdoor-Sitzmöbel, Konsumgüter wie ein digitales Lawinensuchgerät, Rasierapparate, außerdem ein Bösendorfer-Flügel, Medizintechnik, Werkzeuge und ein skurriler Lippenvibrator für Orchestermusiker. Dabei stehen nicht nur die Produkte selbst im Fokus, sondern die einzelnen Schritte ihrer Entstehung, von der intensiven Recherche und Problemanalyse über die ersten Skizzen bis zum serienfähigen Produkt. Die Philosophie von Edelweiss Industrial Design ist so pointiert wie nachhaltig: „Wir brauchen keine neuen Produkte, falls überhaupt, bessere.“ Seit der Gründung von Edelweiss Industrial Design im Jahr 2005 arbeiten Roman Wratschko, Philipp Haselwander und Georg Wanker als externe Berater eng mit der Industrie zusammen. Ihr Motto: Gutes Design für alle ist möglich!

04. November 2011 - 08. Januar 2012

design8en 2011

Verkaufsausstellung

design8en präsentiert ausgewählte Objekte, Geschenke und Kleinserien in der Weihnachts-Verkaufsausstellung im designforum Steiermark im Kunsthaus Graz. Um die Auswahl der Produkte für das Publikum zu erweitern, wurden Designerinnen und Designer österreichweit eingeladen, ihre Produkte einzureichen. Über 13.000 Besucherinnen und Besucher haben die Arbeiten von rund 20 Labels gesehen und die Gelegenheit genutzt, zu Weihnachten aus einer Vielfalt an kreativen und außergewöhnlichen Geschenkideen auszuwählen. design8en ist eine Initiative der designforen Steiermark und Vorarlberg, in Kooperation mit dem Museum Shop Management und dem Livid Departmentstore Dornbirn.

11. November 2011

City of Design T-Shirt-Contest

Call for Ideas

Der T-Shirt-Contest sucht nach Motiven, die das Thema „Graz – UNESCO City of Design“, gedruckt auf 100% Bio-Baumwoll-Shirts, transportieren. Kriterien sind die gestalterische Qualität, die Aufbereitung des Sujets für den Siebdruck sowie eine für alle Größen und für beide Geschlechter geeignete Motivgestaltung. Produziert werden Shirts für Damen und Herren in den Größen XS – XL. Platz 1 geht an Boris Clenet, Frankreich, mit dem Sujet „Uhrturm“, Platz 2 an den in Graz lebenden Mexikaner Julian Castro („Lederhose“), und Platz 3 geht an das Kreativduo „Paul Alltag“ (Christian Alltag und Paul Scherübel) aus Österreich („Friendly Alien“). Aus den 45 internationalen Einreichungen wird der Sieger des Wettbewerbs, Boris Clenet aus Frankreich, am 9. Februar präsentiert.

01. Dezember 2011

HERZlich

Eröffnung des Flagship Stores von Jugend am Werk

Auf der Fläche des ehemaligen Kerzengeschäfts Herzl entsteht der neue Jugend-am-Werk-Shop, dessen Name – HERZlich – nicht einfach nur eine Anspielung auf den vorherigen Firmennamen ist, sondern für die Vision steht, die Jugend am Werk verfolgt, nämlich alle Menschen am allgemeinen Arbeitsmarkt teilhaben zu lassen und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen. Mit dem Laden vergrößert Jugend am Werk seinen Absatzmarkt für Produkte aus den eigenen Produktionsschulen, auch das Mobiliar für den Laden wurde fast zur Gänze in den Jugend-am-Werk-Produktionsschulen und Werkstätten hergestellt. Darüber hinaus ist er Informationsstelle rund um die Werkstätten und trägt dazu bei, das Selbstvertrauen der dort tätigen arbeitssuchenden Jugendlichen zu stärken.

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