3 Jahre City of Design, das bedeutet drei Jahre unermüdlicher Einsatz für ein Thema, das einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Zukunft haben wird. Für die Stadt- und Regionalentwicklung auf Design als eine wichtige Komponente zu setzen, ist eine Entscheidung, die einen starken politischen Willen und durchsetzungsstarke Akteure in Wirtschaft und Politik braucht. Die Steiermark im Allgemeinen und Graz im Besonderen profitieren von diesem klaren Commitment.

Graz hat alles, was es für einen kreativen Schmelztiegel braucht: Eine starke Kreativwirtschaft, die einen beträchtlichen Anteil an der gesamten Wertschöpfung ausmacht. Eine breit aufgestellte, international ausgerichtete Bildungs- und Ausbildungslandschaft für Designschaffende. Und ein offenes Klima für Innovationen und Experimente mit einer urbanen Lebenswelt, in der fast jedes zweite steirische Kreativunternehmen zu Hause ist.

 

Mit der Ernennung von Graz als UNESCO City of Design haben wir die einmalige Chance ergriffen, die Stadt im internationalen Kontext mit anderen kreativen Städten zu positionieren. Graz ist nun Mitglied im Creative Cities Network der UNESCO und damit Partner von Weltmetro--polen wie Shanghai, Berlin oder Buenos Aires. Graz als UNESCO City of Design ist mehr als ein Titel. Kreativität ist ein wichtiger Rohstoff, der sich in unzähligen Produkten und Dienstleistungen bewährt hat. In den letzten Jahren war Graz mehrmals internationale Bühne für Kreative, etwa während des jährlichen Designmonats, der eine pulsierende

Sammlung von Ideen für Unternehmen darstellt.

 

Wir müssen weiterhin alles daran setzen, Graz als einen der dynamischsten Standorte in Europa zu festigen und auszubauen. Die Ernennung von Graz als UNESCO City of Design ist weiterhin ein Auftrag an die Zukunft, der mit klaren Zielen verknüpft ist und für den es auch ein klares politisches Bekenntnis gibt. Ein Bekenntnis, das es auch in den nächsten Jahren gilt, aktiv mit Leben zu füllen – mit Ideen, mit Innovationen, mit neuen Denkweisen und mit klarem politischem und wirtschaftlichem Auftrag. Wir peilen eine weitere Steigerung der Beschäftigten in der Kreativszene an. Wir wollen Design und Kreativität als Gestaltungsprinzipien in der Stadt etablieren und den erfolgreichen Weg von Graz als UNESCO City of Design weitergehen.

 

Mag. Siegfried Nagl

BURGERMEISTER DER STADT GRAZ

Die Kreativwirtschaft hat sich in den letzten Jahren als wesentliches Stärkefeld des Wirtschaftsstandortes Steier-mark etabliert. In der „Wirtschaftsstrategie Steiermark 2020“ ist die Kreativwirtschaft als Querschnittsmaterie verankert, die in allen Branchen eine wichtige Rolle spielt: die Kreativ-wirtschaft macht die Innovationen „made in Styria“ sichtbar.

 

Mit einer regionalen Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,7 Prozent zählt die Steiermark unter den 274 Regionen Europas zu den innovativsten. Innovation hat immer mit Kreativität zu tun. Unser Auftrag besteht daher darin, das Potenzial der Kreativwirtschaft weiter zu stärken und damit zu zeigen, dass Kreativität und Design unverzichtbare Bestandteile des gesell-schaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts sind. Schon im Jahr 2007 haben wir mit der Gründung der  Creative Industries Styria den Grundstein für die Bewerbung von Graz zur UNESCO City of Design gelegt.

 

Jetzt sind drei Jahre seit der Ernennung von Graz zur UNESCO City of Design vergangen und eines ist klar: Diese Auszeichnung ist nicht das Finale, sondern der Beginn eines herausfordernden Auftrages, nämlich die Kreativszene mit Handwerk, Gewerbe und Industrie erfolgreich zu vernetzen. Denn nur wenn wir über Grenzen hinaus denken und handeln, können wir unsere internationale Spitzenposition halten und die Unternehmen können zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

 

Dr. Christian Buchmann

LANDESRAT FÜR WIRTSCHAFT, EUROPA & KULTUR

Design. Ein Wort, das viele Assoziationen weckt. Und ein Begriff, der vieles umfasst, was auf den ersten Blick gar nicht damit gemeint zu sein scheint. Eines steht fest: Die Vorstellung von Design ist immer eine Vorstellung von Qualität, und sei es nur dann, wenn Design als Präfix, als Vorsilbe von „Mode“, „Schuhe“ oder „Outlet“ herhalten muss. „Welche Aufgabe hat Design?“ ist also eine Frage, die nach wie vor zu stellen und zu beantworten ist – und zwar in einem modernen, zeitgemäßen Sinn. Design ist mehr als das bloße Stylen von Produkten, es ist die Verknüpfung von Gestaltung und Funktion zu einer intelligenten Lösung, die konkreten Nutzen für die Menschen hervorbringt.

 

Graz – seit März 2011 UNESCO City of Design und damit Mitglied im Creative Cities Network der UNESCO – macht Design konsequent zum Thema. Und zwar dort, wo es auch wahrgenommen wird, nämlich im Stadtraum, in Ausstellungen, bei Festivals und vielem mehr, bei vielen kleinen und größeren Veranstaltungen, Calls und Wettbewerben, bei Walks und Talks, bei Vorträgen und Diskussionen, die alle geeignet sind, den Begriff Design für die Menschen aufzubereiten, umfassend darzustellen und gegebenenfalls konsequent zurechtzurücken. Man kann den vorliegenden Tätigkeitsbericht also durchaus unter diesen Vorzeichen lesen: als Dokumentation eines komplexen Prozesses der Bewusstmachung. Freilich ist er noch viel mehr: Er zeigt Chancen und Potenziale für die Positionierung einer Stadt wie Graz auf, er gibt einen Vorgeschmack auf zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Produktdesign, er zeigt die Rolle von Design im Kontext einer Gesellschaft, an der alle teilhaben können, er weitet den Blick und sieht Entwicklungen in einem globalen Zusammenhang. Kurz: Er zeigt, was Design zu leisten imstande ist.

 

Dabei bewegen wir uns in Graz und in der Steiermark keinesfalls auf einem schmalen Grat, sondern auf einem Terrain, das immer besser aufbereitet wird: In Europa arbeiten, Schätzungen zufolge, derzeit 410.000 Menschen im Designbereich und erwirtschaften einen Jahresumsatz von 36 Milliarden Euro. Vorne mit dabei ist die Steiermark mit rund 4.000 Unternehmen im Kreativbereich und einer Milliarde Bruttowertschöpfung in den kreativen Kernbranchen. Das heißt: Design und seine gesamtwirtschaftliche Bedeutung sind kein Nischenthema und kein Orchideenfach, sondern ein Faktor für Wirtschaft und Wertschöpfung. Denn Design geht uns alle an!

 

Eine UNESCO City of Design kann auf diese Entwicklungen zu Recht stolz sein. Und auch das lässt sich aus diesem Bericht herauslesen. Denn drei Jahre City of Design haben Graz zu einem international viel beachteten Ort gemacht, einem Dreh- und Angelpunkt in der Region, aber auch weit darüber hinaus. Begleiten Sie uns also auf dieser Reise durch die vergangenen drei Jahre! Und erzählen Sie ruhig weiter, was Sie in Graz gesehen oder über Graz gelesen haben!

 

Der vorliegende Report für die Jahre 2011 – 2013 zeigt, welche Aktivitäten Graz als UNESCO City of Design gesetzt hat. Dazu zählen lokale Events wie beispielsweise der Designmonat Graz ebenso wie internationale Projekte, die zumeist im Rahmen des Creative Cities Network der UNESCO realisiert wurden.

 

Mag. Eberhard Schrempf

CREATIVE INDUSTRIES STYRIA, GESCHÄFTSFÜHRUNG

Graz als UNESCO City of Design

 

Am 14. März 2011 ist Graz als UNESCO City of Design in das Netzwerk der Creative Cities aufgenommen worden. Dieses Datum markiert nicht nur einen Anfang, sondern auch den Abschluss einer langen und intensiven Vorarbeit, die den Grundstein für die späteren UNESCO City of Design-Aktivitäten der steirischen Landeshauptstadt legte.

 

Man kann die Bewerbung von Graz nicht losgelöst von einem komplexeren Entwicklungsstrang sehen, der einen wichtigen Meilenstein in der Grazer Stadtgeschichte einschließt: die erfolg-reiche Durchführung des Kulturhauptstadtjahres 2003. „Graz 2003 – Kulturhauptstadt Europas“ hat in vielerlei Hinsicht Pionierarbeit für die internationale Positionierung von Graz geleistet und steht heute noch als ein gelungenes Beispiel für die Organisation und Realisation dieser komplexen Aufgabe. Mit dem Kulturhauptstadtjahr hat Graz internationale Bekanntheit erlangt, etwa durch spektakuläre Architektur-Umsetzungen wie das Kunsthaus Graz oder die Murinsel, die viel dazu beigetragen haben, dass Graz das Image als weltoffene, kunst- und kulturaffine Stadt aufbauen konnte.

 

Im Wettbewerb der Städte, die wie Graz „Second City“ sind – also nicht international bekannte Hauptstädte –, ist eine klare Positionierung von entscheidendem Vorteil. Im Fall von Graz hat sich die Entwicklung in Richtung Kreativwirtschaft klar abgezeichnet.Schon im November 2006 veröffentlichte die steirische Forschungseinrichtung Joanneum Research die „Potenzialanalyse Kreativwirtschaft im Großraum Graz“ – mit guten Aussichten für die steirische Kreativwirtschaft. „Integraler Bestandteil“, „kreative Potenziale in völlig neuen Bereichen“, „Zunahme der Beschäftigungszahlen“, „ein Modell einer zukünftigen Wirtschaft“ lauteten die Schlagworte aus dem Bericht und sie waren eine mehr als eindeutige Aufforderung, aktiv zu werden und den Bereich der Kreativwirtschaft unterstützend auf- und auszubauen. Die Politik hat auf diese Entwicklungen schnell und effizient reagiert. Die Kreativwirtschaft wurde zum Stärkefeld der steirischen Wirtschaft erklärt. Was noch fehlte, war die Installation einer zentralen Drehscheibe, eine Netzwerkgesellschaft, die als Anlaufstelle für die Anliegen der Kreativen dienen kann. Die 2007 gegründete Creative Industries Styria erfüllt nunmehr diese Aufgabe und leistet seither wichtige Aufbau- und Vernetzungsarbeit, um den Zusammenhalt in der kreativen Szene zu fördern und ein zielgerichtetes Kommunizieren nach außen zu ermöglichen. Dabei nimmt sie die Rolle einer Vermittlerin und einer Ansprechpartnerin ein, und zwar sowohl für Unternehmen aus dem Bereich der Kreativwirtschaft als auch für jene Betriebe, die an Kooperationen und Partnerschaften mit Kreativunternehmen interessiert sind.

 

Die Creative Industries Styria initiierte ab 2008 in ihrer Funktion als Bewerbungsmanagerin eine Fülle von Aktivitäten, um Erwartungen und Widerstände auszuloten und vor allem in einen aktiven Kommunikationsprozess mit den lokalen Akteuren zu treten. In zahlreichen Gesprächs- und Diskussionsrunden mit Vertretern der Kreativwirtschaft wurden Chancen und Möglichkeiten einer Bewerbung als UNESCO City of Design diskutiert, das „City of Design Board“ – ein beratendes Expertengremium – wurde zur strategischen Begleitung der Aktivitäten zum Thema UNESCO City of Design installiert. Die Bewerbung selbst wurde in ihrer ersten Fassung im Juli 2009 bei der UNESCO in Paris eingereicht und lag nach einigen Überarbeitungen im Juni 2010 zur Begutachtung vor. Was die Grazer Bewerbung besonders gemacht hat, war die Öffentlichkeit, mit der dieser Prozess durchgeführt wurde. „Öffentlich“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Bevölkerung von Anfang über den bevorstehenden Schritt informiert wurde. Die Bewerbung selbst wurde als Zeitschrift veröffentlicht und sollte dadurch die Teilhabe möglichst vieler Menschen sicherstellen. Dafür gab es auch gute Gründe, denn „Design“ ist ein im deutschen Sprachraum etwas unscharfer Begriff, den man Menschen nicht unvorbereitet und vor allem unkommentiert vorsetzen sollte. Ein zeitgenössischer Designbegriff konzentriert sich nicht auf die nachträgliche Gestaltung von Oberflächen unterschiedlicher Art, sondern ist vielmehr ein ganzheitlicher Gestaltungsprozess in allen Phasen der Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Services für die Gesellschaft. Gerade hinsichtlich dieser für viele Menschen nicht offensichtlichen, größeren Dimension von Design ist es eine Herausforderung, konkrete designpolitische Maßnahmen zu erarbeiten und zu kommunizieren. Design und Kreativwirtschaft sind jedoch im Laufe der Zeit zu Themen geworden, die überaus kontrovers diskutiert werden. Damit ist ein wesentliches Ziel erreicht, nämlich die generelle Thematisierung von Design. So sehr es dabei vitale Unterstützung von vielen Seiten – und das nicht nur aus der Kreativwirtschaft – gibt, so sehr stößt das Thema auch auf Widerstand oder gar Ablehnung. Zu ungewohnt erscheint Design als umfassender Gestaltungsprozess, ein bewusster Umgang damit wurde bis dato offensichtlich noch nicht gelernt. Erfreulich ist der starke politische Wille, das Thema in die Politik der Stadt und der Region einzubauen, ernüchternd sind die Skepsis und Unwissenheit, mit denen das Thema oftmals reflexartig abgeblockt wird.

 

Als „Candidate City“ hat Graz die Zeit bis zur Entscheidung aktiv genutzt, um seine Positionierung als Designstadt weiter aufzubauen. Denn eines war allen Beteiligten klar: Sollte es zu keiner Aufnahme in das UNESCO Creative Cities Network kommen, dann sollte der Schwerpunkt Design und Kreativwirtschaft keinesfalls aufgegeben werden. So wurde beispielsweise in diesem Zeitraum intensiv am Aufbau des „Designmonat Graz“ gearbeitet, der seit seinem Start im Jahr 2009 zu einem Fixpunkt für heimische und internationale Designschaffende avanciert ist. Der Designmonat Graz bündelt und verdichtet die Energie der Kreativwirtschaft innerhalb eines Monats und macht sie nach außen hin sichtbar, mit dem Ziel, ein möglichst breites Bewusstsein für die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors Design zu schaffen.

 

Darüber hinaus hat die Creative Industries Styria zahlreiche Projekte initiiert, um das Thema Design in der Stadt und für die Menschen sichtbar zu machen. Dazu zählen etwa das international viel beachtete Stadtteilprojekt „Jakominiviertel“, bei dem sich Kreativbetriebe in einem strukturschwachen Stadtteil ansiedelten, die Projekte „Stadtmöblierung“ und „Designers in Residence“, das Designer und Unternehmen zusammenführt, oder „Erlebniswelt Wirtschaft“, das steirische Unternehmen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich macht, und zwar in anspruchsvollen Erlebnistouren, die in Zusammenarbeit mit Designerinnen und Designern gestaltet werden. Gleichzeitig verstärkte die Creative Industries Styria ihre globalen Netzwerkaktivitäten, um Graz am internationalen Parkett stärker präsent zu machen. Ein Fokus dieser Internationalisierungsaktivitäten liegt dabei im südostasiatischen Raum. Design als Thema der Wirtschaft ist in Graz in ein ansprechendes Umfeld eingebettet: Es gibt eine starke Innovationskraft der Betriebe, eine hohe Dichte an Universitäten und höheren Schulen und einen hohen Anteil der Kreativwirtschaft an der Bruttowertschöpfung – alles in allem gute Voraussetzungen, auch für eine starke inter-nationale Präsenz. Internationale Vernetzung war deshalb bereits ein wichtiges Thema für Graz, lange bevor sich die Stadt als City of Design neu positioniert hat. Gerade im universitären Bereich hatte die Studentenstadt Graz (61.300 Studierende) seit jeher eine starke Strahlkraft in Richtung Süd- und Südosteuropa. Kein Wunder also, dass Vernetzungsaktivitäten auch während des UNESCO City of Design-Bewerbungsprozesses stark forciert wurden. Zum einen suchte man die Verbindung zu Städten, die bereits Mitglieder im Creative Cities Network der UNESCO sind, zum anderen auch zu jenen Metropolen, die für eine starke Designszene bekannt sind. Der Kontakt mit den Partnern erlaubt einerseits ein Benchmarking der eigenen Positionierung, und liefert andererseits Impulse, wie das globale Thema Design lokal präsent werden kann und so fruchtbare Verbindungen mit der Gesamtwirtschaft entstehen. 2010 wurde auch das designforum Steiermark im Kunsthaus Graz ins Leben gerufen. Es ist eines von 3 designforen österreichweit und bietet Designerinnen und Designern sowie designrelevanten Projekten eine moderne Präsentations- und Ausstellungsfläche mitten im Stadtzentrum. Damit entsteht ein urbanes Dialog-, Kompetenz- und Vermittlungszentrum, das alle Facetten des Themas Design in unterschiedlicher Form transportiert.

 

Mit der Ernennung als UNESCO City of Design wurde in Graz ein Key Account Management in der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung installiert. Diese strategisch wichtige Position fungiert als Schnittstelle und Informationsdrehscheibe, um alle städtischen Verwaltungseinrichtungen mit dem Thema City of Design vertraut zu machen. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem regelmäßige Gespräche mit allen 28 städtischen Abteilungsleitungen. Dabei werden neben der Vermittlung von Information auch Anknüpfungspunkte und mögliche Projekte gesucht, um die Abteilungen aktiv einzubinden und einen inklusiven und modernen Designbegriff langfristig und nachhaltig zu implementieren. Vernetzung und Internationalisierung bleiben nach 2011 ebenfalls im Fokus der Aktivitäten, was sich auch in den eigenen Formaten auswirkt. Der Designmonat Graz legt den Fokus ganz bewusst auf Internationalität. Zwei UNESCO Cities of Design waren bisher in Graz präsent: 2012 Buenos Aires und 2013 Nagoya. Für 2014 steht Saint-Étienne auf dem Programm. Die französische Stadt ist seit 2011 UNESCO City of Design und war unter anderem im Oktober 2013 Ziel einer Creative Industries Styria-Netzwerkreise, bereits im Frühjahr 2013 nahm die Stadt Graz auch an der Designbiennale 2013 in Saint-Étienne teil. Die Stadt Graz, Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung, rückt selbst das Thema UNESCO City of Design im Herbst 2013 noch stärker ins Zentrum, indem sie eine eigene Geschäftsstelle einrichtet („Creative City Management“).

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