Markus Pernthaler - Architekt

Die Zusammenarbeit mit interdisziplinären Teams sowie die Rezeption aktueller Forschungsarbeiten prägen die komplexen Entwürfe, vorrangig im Bereich Wohnbau, Gewerbe- und Industriebau sowie für Krakenhäuser, Schulen und kulturelle Einrichtungen.

 

Das „Rondo“ am Gelände der ehemaligen Grazer Marienmühle verwirklicht eine moderne städtebauliche und gesellschaftliche Vision. Der avancierte Neubau mit seiner charakteristischen Kurvenform und einer vorgespannten Membran bietet Raum für über 9000 m2 Wohnfläche. „Wohnen“ und „Arbeiten“ können nahezu ohne räumliche Trennung erlebt werden: Denn zum „Rondo“ gehören auch kleinere Wohneinheiten, die direkt mit einer großen darüberliegenden Bürofläche verbunden sind. Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, intensive Projekte effizient abzuwickeln.

 

Bei der Energieversorgung des Objekts wurde auf ein Maximum an Eigenenergie geachtet: Die Abwärme eines Kleinkraftwerks am Gelände wird dabei ebenso genutzt wie ein neun Meter tiefes Erdregister des ehemaligen Mühlspeichers sowie Vakuum-Hochleistungs-Kollektoren. Neue Wege beschreitet das „Rondo“ auch mit seinem umfassenden Garten- und Begrünungskonzept: Der Bereich zwischen Baukörper und Membran präsentiert sich als dicht begrünter Erholungsraum, der den Nutzerinnen und Nutzern Grünräume in einem urbanen Kontext bietet.

 

Bilder: Paul Ott

Als Teil der Restrukturierung des Grazer Messegeländes liefert das Wohnprojekt „Messequartier“ einen hochwertigen Beitrag zum Thema Wohnen im Stadtzentrum. Das Konzept der Anlage zielt auf eine dezidierte Funktionsdurchmischung: ein breites Angebot an unterschiedlichen Wohnungstypologien, Wohnungen für Studenten und Senioren werden mit Gewerbe- und Büroflächen, einem Kindergarten und Gastronomie ergänzt.

 

Um das alte Messeschlössel werden die Neubauten in Form einer wellenförmigen Struktur organisiert. Durch die zweifach geknickten Baukörper und durch das Abfallen des Geländes nach Westen entsteht eine Sequenz an Freiflächen unterschiedlicher Qualitäten, wobei im Bereich des historischen Gebäudes eine das Quartier zentrierende Platzausbildung erfolgt.

 

Unter dem Aspekt sozialer Nachhaltigkeit wurde das Angebot sehr breit gefächert; von der Kinderkrippe bis zum betreuten Wohnen für Senioren wird ein generationenübergreifender Bogen gespannt, der durch spezielle Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen ergänzt wird.

Die Dachflächen werden mit teils intensiver Begrünung sowie einer Wellnesseinrichtung mit Schwimmbecken für die Bewohner gleichsam zu einem Indoor-Erholungsbereich ausgebaut.

 

Bilder: Paul Ott

DI Markus Pernthaler Architekt ZT GmbH

Marienplatz 1, 8020 Graz

 

T: +43 316 321150

Web: www.markus-pernthaler.at